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Khyunglung Ngulkhar
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Treffen im Ahornwäldchen
22. März 2018 17:58
Na gut, das Ahornwäldchen befindet sich in der Slowakei und heißt dort Javorinka.
Das Wochenende begann bereits mit einem tollen Erlebnis. Eine selten so zahlreich zu sehende Do Khyi-Wandergruppe brach mit ihren Zweibeinern zur Burgruine Cachtice auf.
Ein wunderschöner Ort, der die Kulisse für manch gelungenen Schnappschuss bildete. Zudem sorgte unsere Gruppe für viele oh's und ah’s bei den Mitbesuchern der Ruine.
Nachdem das letzte Foto geschossen, die Hunde versorgt, der Ring aufgebaut und der Tisch gedeckt war, klang der Abend in gemütlicher Runde aus.
Am Sonntag herrschte geschäftiges Treiben, wie jedes Mal, wenn eine Ausstellung stattfindet. Uns stand eine nagelneue Halle zur Verfügung, wir waren die ersten Nutzer. Dann ging es los.
Der Richter, Herr Christofer Habig, betonte die Verantwortung aller Besitzer und Züchter für die Bewahrung und Sicherung der typischen Rasse Do Khyi. In seinen Kommentaren zu den einzelnen Hunden erläuterte Herr Habig diese typischen Rassemerkmale am lebenden Objekt. Interessant war auch die Abgrenzung zu den nicht rassetypischen Merkmalen, wie sie zunehmend in Ausstellungen sichtbar werden.
Mit großem Engagement sorgten alle Beteiligten dafür, dass diese Klubschau ein wahres Highlight für die von uns geliebte Rasse wurde.
Unser persönlicher Höhepunkt war sicher der Kommentar zu unserem Senior Hridayesh. Er präsentierte sich sehr motiviert. Unsere von uns gezüchtete Aranyani wusste zu überzeugen, sie erhielt ein V1 in einer starken Konkurrenz von 11 Hündinnen. Auch Dhangadi war sehr erfolgreich V4 in einem Feld von 7 Konkurrentinnen. In der Paarklasse erhielten Hridayesh und Dhangadi einen guten 3. Platz.
Wir gratulieren an dieser Stelle herzlich allen Siegern der Ausstellung. Sie sind würdige Sieger in einem großen Starterfeld aus überwiegend klassischen Do Khyi.
Unser besonderer Dank gilt den Organisatoren Martina, Juraj und Lenka sowie allen Helfern. Tolle Arbeit, tolle Präsentation unserer Do Khyi, tolles Wochenende!
Also wenn Du Frau und Kinder hast und Deine Frau Dich mitunter machen lässt, was du möchtest, ist ein Besuch in der berühmten Brauerei Grund genug für die Reise.
Hast Du eine Frau und mehrere Hunde, ist das Ausstellungsgelände in Budweis Dein Ziel - was sonst?
So fuhren wir mit Aranyani, Dhangadi und Hridayesh zur Show nach Tschechien. Ein schöner, verglaster und damit sehr heller Pavillon stand uns zur Verfügung. Es war generell eine Show mit sehr guter Atmosphäre, ohne Stress in der Halle und vielen Gesprächen mit den Ausstellern. Den Organisatoren gilt unser Dank für diese schöne Show, bei der es auch noch zahlreiche Schleifen und Pokale im Ring gab.
Merkwürdig, das kleine Klubs etwas können, was bei den großen Verbänden finanziell undenkbar ist. Unser Abschneiden gestaltete sich viel erfolgreicher, als wir das erwarten durften.
Hridayesh überraschte als Erster. Der zweite Platz im Ehrenring der Veteranen war ein Supererfolg für unseren Alterspräsidenten. In der darauf folgenden Paarklasse gingen wir leer aus, bevor Dhangadi in der Gruppe 2 zuschlug und sich den zweiten Platz sicherte. Aranyani erhielt auch ein V1 und wurde Sieger ihrer Klasse.
Diese Fahrt hatte sich wahrlich gelohnt. Zum einen wegen der Resultate. Dann ließen wir es uns nicht nehmen, eine gute Freundin, Lenka, und ihre gut geratenen Welpen zu besuchen. Und welche Überraschung, Lenka sorgte durch ihr Geschenk für mich, für das ersehnte Freibier. Mein ganz spezieller Dank, liebe Lenka.
Na endlich, wir sind endlich auf dem Weg in die Schweiz. Der erste Anlauf wurde durch meinen Kurzbesuch im OP verhindert. Nun ist der Bizeps geflickt und wir wollen in den Schnee.
Irgendwie kratzt der Hals ein bisschen, na ja, nicht so schlimm. Wir sind bei Irene und dank des neuen Zaunes können die Hunde frei im Garten toben, bei gleichbleibend niedrigem Adrenalinspiegel der Besitzer. Leider kein Schnee um Zürich. Also werden Pläne geschmiedet, wohin wir fahren, damit die Hunde endlich in den Schnee können.
Am Abend sind alle geschafft und jeder sucht und findet ein gemütliches Schlafplätzchen.
Ich liege im Bett und fiebere vor mich hin. Der Magen ist dank des “ Kirsch’s “ vom Severin wieder in Ordnung. Dieser Schnaps ist wirklich Medizin. Die Grippe bleibt. Am nächsten Tag hat es dann auch Petra erwischt. Arme Irene, da erwartet sie Besuch und bekommt zwei Patienten, mit denen kaum etwas anzufangen ist. Jetzt zeigen die blinden Passagiere aus Erfurt, was sie können. Die Grippe hat uns im Klammergriff. Ein knock out mit Verzögerung.
Um so schöner aber sind die täglichen Ausflüge in den Schnee. Diesmal sind wir wirklich alleine. Die Pässe sind geschlossen, die Restaurants sind auch zu bis April, es ist ein einsames Paradies. Die Hunde wissen nicht, wohin mit ihrem Glück. Die Augen leuchten mit den Schneekristallen um die Wette. Mit Ausnahme eines Fuchses, der sich unvorsichtig zu dicht an uns ran traute und dann dachte, Armageddon hat begonnen, waren alle super glücklich. Das war es, worauf wir uns so gefreut hatten. Beinahe hätte ich geschrieben, dass wir genau dem entgegengefiebert haben, aber das passt diesmal irgendwie nicht. Die Hunde, insbesondere unsere beiden "Alten" benötigen jetzt wieder ein bisschen Ruhe.
Die für Sonntag geplante Rückreise müssen wir verschieben. Noch geht es uns zu schlecht. Die Hunde freut’s, noch ein bisschen Urlaub. Und wir kommen ja in ein paar Wochen wieder, dann hoffentlich fit.

Knock out durch Körung
11. März 2018 18:19
Da will man nur das Beste, nämlich die Khyunglung-Familie bei Ausstellung und Körung moralisch unterstützen. Also ab nach Erfurt. Enge und eine schier unfassbare Lautstärke empfing uns in der Ausstellungshalle.
Karin startete mit Bhavana in der Ausstellung und Heike ließ Chintamani kören. Bhavana schlug sich hervorragend und erhielt souverän ihr CAC. Auch diesmal zeigte sich wieder eine deutliche Verbesserung des Zusammenspiels von Frauchen und Hündin. Bravo ihr Beiden.
Die Körung verlief wie erwartet. Heike stellte Chintamani gewohnt sicher vor und die Hündin wurde uneingeschränkt gekört. Besonders beim Verhaltenstest bewies Chintamani unglaubliche Coolness. Sie wurde gegenüber des Einganges zur Ausstellungshalle angebunden und musste nicht nur die üblichen Tests bestehen, sondern auch zahlreiche Aussteller mit ihren Hunden passieren lassen
Aufgabe mit Bravour gemeistert.
Erfolgreich und zufrieden traten alle die Heimreise an, nicht ahnend, welche blinden Passagiere sich eingeschlichen hatten. Diese sollten sich ein paar Tage später zeigen und uns eine ganze Weile beschäftigen. Doch zunächst fuhren wir in die Schweiz zu Irene. Und dort ereilte uns der Knockout.