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Khyunglung Ngulkhar
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Medium oder doch Well Done?
20. November 2022, 16:30

Wir wissen es nicht genau bei unserem Start ins Sommerabenteuer.

Zuerst geht es nach Klagenfurt zur Ausstellung. Erwartungsgemäß sind die Temperaturen schon belastend. 

Bevor  wir auf unseren Parkplatz im Stadtzentrum fahren, steuern wir den  Bergsee an. Da die Zeit schon fortgeschritten ist, ist ein Parkplatz  kein Problem. Noch ein paar Meter durch den Wald und endlich die  Erlösung. Wir genießen ein erfrischendes Bad mit Fernblick auf die  Karawanken. 

Die Show in  Klagenfurt verläuft recht erfolgreich. Der Höhepunkt ist sicherlich,  dass Fravash seinen Internationalen Champion erreicht.

Endlich  geht’s los. Eine letzte Passüberquerung und wir haben es geschafft. Wir  kommen an unserem Lieblingsplatz, der Kamniska Bystrica an. Doch was  ist das? Alles gerammelt voll. So stellen wir uns notgedrungen auf einen  schattenlosen Platz mitten auf der Wiese. Glücklicherweise wird aber  schon am nächsten Tag ein Eckplatz im Schatten frei. Schnell ab- und  wieder aufgebaut, dann ist alles perfekt. Nicht ganz, denn es gibt kein  Wasser aus der Leitung. Also steht die Beschaffung von Wasser aus der  Quelle an, mittels Flaschen und Transportkarre. 

Wir  warten noch auf Laura und Gismo. Sie kommen aus Ljubljana mit dem Bus.  Das große Gepäck haben wir mitgenommen, damit die Bahn- und Busfahrt für  die Beiden nicht zu beschwerlich wird.

Es  gibt eine Überraschung, als Laura nicht mit dem Bus kommt, sondern mit  dem Auto und Stjepan, unserem Freund aus Celje. Wir haben viel zu  erzählen und der Nachmittag vergeht wie im Flug. Stjepan fährt nach  Hause und Laura bezieht ihr Quartier im Stroh im Hängeboden. Gismo  übernimmt sofort die Nachtwache, denn schließlich gibt es hier Bären.  Die sollen mal ruhig kommen.

Wir  genießen unsere Kurzausflüge zum Spominsky Park und zur Mala Izvirk.  Schnitzelessen ist Pflicht und das ein oder andere Tröpfchen findet auch  den Weg in unsere durstigen Kehlen.

Vor dem Wochenende fahren wir zu Besirka und Stjepan. Es gibt ein lebhaftes Wiedersehen mit Farhana.

Wir  fahren aber weiter nach Kroatien in Stjepans neues Haus. Dort treffen  wir Vesna und Gismos Bruder. Die Tage sind schnell gezählt und nach dem   Besuch eines speziellen Festivals, bei dem die gesamte Stadt mit  Schirmen geschmückt wird, fahren wir alle nach Koper an die Adria.

Während  Laura und Gismo ihr Quartier in einer Pension beziehen, bauen wir auf  dem Ausstellungsparkplatz auf. Die Sonne brennt unbarmherzig. Es ist  heiß wie auf einem Grill. 

Ob  wir bleiben können, dass wird schnell klar, hängt davon ab, ob die  Stromversorgung so gut ist, dass wir die von Irene geborgte Klimaanlage  betreiben können.

Zum Glück klappt es und so freuen wir uns auf eine ganz spezielle Ausstellung.

Das  Richten beginnt gegen 20:00 Uhr, wenn es kühler wird und endet gegen  03:00 Uhr in der Nacht. Kühler heißt in diesem Fall 35°C um 22:00 Uhr.

Am Tag heißt es Ausschlafen, lecker frühstücken, Stadtbummel und Baden, am Abend ruft die Show.

Und  die Resultate können sich sehen lassen. Dhangadi und Fravash werden  Adria-Winner. Den größten Schritt macht jedoch Laura. Sie läßt sich  durch anfängliche Rückschläge nicht entmutigen. Das Team Laura und Gismo  belohnt sich mit dem Gewinn des Schönheitschampions Slowenien.

Dank  Klimaanlage ist es möglich, gut zu schlafen und so treten alle  geschafft aber glücklich die Rückreise ins mit 27°C kühle Deutschland  an.

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heißt es in einem Kinderlied. Und genauso war er, unser Familientreffentag in Herzberg an der Elster. Kaiserwetter, gut gelaunte Zwei- und Vierbeiner, das richtige Gelände zum Toben, Verstecken und auch Verschnaufen! 
Gespannt waren wir darauf, wie sich die inzwischen erwachsenen Rüden mit den Halbstarken vertragen würden. Auch darauf, ob ein „Silberrücken“ den anderen duldet. Es war etwas anstrengender zu Beginn, als in den Jahren zuvor, jedoch ist bis auf ein paar Bagatellblessuren nichts passiert. 
Super auch, wie sich die beiden Junghunde präsentiert haben. Da wurde zu Hause gut gearbeitet mit den neuen Familienmitgliedern.
Wenn man diese Hundegruppe miteinander agieren sieht, sind die Mühen und Sorgen der Zucht wie weggeblasen.
Den Parcours waren alle gezwungen, in der prallen Sonne zu absolvieren. Das stellte eine besondere Herausforderung hinsichtlich der Motivation und Konzentration dar. Umso erstaunlicher, wie sich die Hunde bemühten, ihren Frauchen und Herrchen den Gefallen zu tun. 
Es gab viel zu Schmunzeln und alle beendeten die Runde unter dem Applaus des fachkundigen Publikums. 
Die Zweibeiner hatten sich auch viel zu erzählen. Erziehungstipps wurden ebenso ausgetauscht, wie Erlebnisberichte mit unseren Monstern. Dank der mitgebrachten, leckeren Kuchen konnten alle dem stressbedingten Gewichtsverlust entgegenwirken. 
Kulinarisch gab es dieses Jahr eine große Schweinerei, eine gebackene. Wer die Heimreise hungrig und durstig angetreten hat, war selber schuld oder Vegetarier. 
Ein besonderes Dankeschön an Rosi und Günter, die Eigentümer des Hundespielplatzes mit Nebengelass für Menschen. Ohne Ihre Bereitschaft, uns alle zu ertragen, hätte es dieses Treffen nicht gegeben. 
Am Abend jedenfalls waren alle ausgepowert, aber glücklich. Der ein oder andere Sonnenbrand war eine kostenlose Zugabe zum mit nach Hause nehmen. 

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Wir arbeiten an der Fortsetzung 2023.

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Viele wollen jetzt einen Schweizer Pass – wir auch!
19. Juni 2022, 18:58

Also erst mal hin, in die Schweiz. 

Dann Asyl bei Irene erhalten, um gemeinsam mit ihr und Holger zu beraten, wie wir das hinbekommen, mit dem Pass.
Es geht ein bisschen hin und her, aber plötzlich ist es geschafft. Vor uns liegt unser Schweizer Pass, der Lukmanier-Pass.
Traumhaft schön ist schon die Fahrt hinauf. Oben umgibt uns kristallklares Wasser, ein Blumenmeer, in der Sonne glitzernde Steine und ein Postkartenpanorama.
Hunde und Menschen genießen den Tag. Schnell leert sich der Rucksack mit den Leckereien. Genauso schnell füllt er sich wieder, mit schönen Steinen für den Garten. Besonders beeindruckend ist der gedrehte Baum. Welche Umstände führten wohl zu seiner jetzigen Form?
Auf dem Rückweg erklimmen wir den St. Gotthard Pass. 
Ein komplett anderes Bild. Rauh, abweisend, kalt empfängt er uns mit leichtem Schneeregen. Ein kurzer Rundgang, dann schnell wieder ins Auto.
Was für ein Kontrast zum sommerlichen Lukmanier-Pass.
Die Fahrt zum Klausenpass brechen wir ab. Es wird zu spät. Eine gute Entscheidung, wie sich noch herausstellen wird.
Die Tage vergehen wie immer wie im Flug. Die Hunde genießen den Garten, bald hat jeder seinen Lieblingsplatz gefunden. Und auch wir kommen nicht zu kurz, gaaanz sicher. Entspannung pur in Irenes Paradies.
Dennoch kommt unweigerlich der letzte Tag. 
Wir wollen ans Wasser, haben aber die Rechnung ohne die strahlende Sonne und die Pfingstausflügler gemacht. Der Zugang zum See ist gesperrt, wegen Überfüllung. 
So fahren wir zum Klausenpass. Wieder kommen wir nicht bis oben, weil die Zeit knapp wird. Deshalb beschließen wir, inmitten von Alphütten und Käsereien an den Bach zu gehen.
Wir halten an und landen in einer Gruppe Tibeter, die über Pfingsten am Ufer ihre Zelte aufgeschlagen haben. 
Natürlich erkennen sie sofort, welche Hunde wir da an der Leine haben. Nach anfänglicher Zurückhaltung stellen sie fest, dass sie sich unseren Hunden ungefährdet nähern können. Nun möchte jeder gern ein Foto und einmal die Leine halten. 
Wir erfahren, dass es eine Gemeinschaft ehemaliger Nomaden ist, die das Wochenende in ihrer altangestammten Lebensweise verbringen.
Von den Hunden sind sie ganz begeistert, wundern sich jedoch, sie im Sommerfell zu sehen. Das kennen sie ebenso wenig, wie das Fehlen des Hundegeruchs, wie er in Tibet durch die dicken Fellplatten der Hunde entsteht. Mädchen im Teenageralter schmusen deshalb gerne eine Runde mit den Fellnasen, die dies mit stoischen Ruhe zulassen.
Für uns endet mit diesem unverhofften Zusammentreffen ein, wie immer, an Eindrücken und Erlebnissen reicher Urlaub.
Gut, dass wir den Klausenpass verschoben haben, sonst hätte es das Treffen nicht gegeben.
Von den Schweizer Pässen werden wir zu Hause noch viel erzählen. Es war gut, sie erobert zu haben.

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Es ist immer spannend zu sehen, wie sich unsere Knirpse in ihrem neuen zu Hause eingelebt haben. Gunga heißt jetzt Kira und empfängt uns sehr ausgelassen vor Freude.
Es dauert keine 2 Minuten, da zeigt sie den Vierbeinern ihr neues Reich. Wir sind abgeschrieben. Anders als Dhangadi,die ihren Nachwuchs immer angebrummelt hat, verstehen sich Hridaya und Kira prächtig. Da der Garten auch gut und sicher eingezäunt ist, lassen wir die Hunde spielen. Wir können uns unterhalten, Fotos schießen und dem Chef beim Grillen zusehen.
In die Freude darüber, wie zufrieden Kira mit ihrer Familie ist und umgekehrt, mischt sich Wehmut, weil die Zeit nach einem leckeren Essen schon vorbei ist und wir weiter müssen. 
Aber es steht felsenfest, dass wir uns wiedersehen werden, sicher zur Freude aller.

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Schöne Ostertage
15. April 2022, 21:23